|
Siegburg / LEUNIG. Die neue Monitor-Generation
spricht digital. Klassische Monitore werden immer
noch analog angesteuert. Dabei wird die im Computer
vorliegende digitale Bildinformation von der Grafikkarte
in drei analoge Bildsignale (RGB) umgewandelt. Bei
Monitoren mit Bildröhren macht dies noch Sinn - sie
arbeiten intern ebenfalls analog. Flachbildschirme
arbeiten jedoch völlig digital. Das analoge Signal
muss also erst wieder digitalisiert werden. Der Verlust
an Bildqualität bei dieser zweifachen Wandlung ist
so hoch, dass die theoretisch mögliche Auflösung,
Schärfe und Farbtiefe in der Praxis meist nicht mehr
erzielt werden kann. Der neue Standard DVI (Digital
Video Interface) überträgt die Daten vom Rechner zum
Monitor ohne Qualitätsverluste. Vorerst nur bei High-End-Monitoren
zu finden, wird sich DVI mittelfristig auf breiter
Front durchsetzen. AdderView DVI ist der weltweit
erste KVM-Switch für den DVI-Standard. in.
AdderView DVI zielt auf gehobene Anwendungen, bei
denen mehrere Rechner von einem Arbeitsplatz (DVI-Monitor,
Keyboard und Maus) bedient werden müssen. Die DVI-Ports
des AdderView unterstützen die volle im DVI-Standard
für ein einzelnes Link vorgesehene Bandbreite von
1,65 Gigahertz, das entspricht z.B. einer Auflösung
von 1600 x 1200 Bildpunkten bei 60 Hertz Bildfrequenz.
Die Maus- und Tastatur-Anschlüsse sind PS/2-kompatibel
und "intelligent". Sie unterstützen alle gängigen
Maustypen, auch Wheel-Mäuse. Wie bei allen AdderView-Modellen
gibt es eine Vielfalt von Anwahlmethoden für den gewünschten
Zielrechner: Durch einen Taster auf der Frontseite
des Gerätes, durch benutzerdefinierbare HotKeys, 3-Tasten-Maus,
eine optionale Fernbedienung oder über die eingebaute
serielle Schnittstelle. Diese Schnittstelle nach V.24
wird auch verwendet, um die interne Firmware upzugraden
oder mehrere Geräte miteinander zu koppeln. Letzteres
ist interessant für Anwendungen mit mehreren Grafikkarten
und Monitoren je Rechner (sog. Multi-Head oder Multi-Screen
Anwendungen). Dabei lassen sich sowohl mehrere AdderView
DVI als auch für gemischten Betrieb analoge AdderView
GEM beliebig miteinander synchronisieren.
Wie bei allen AdderView-Modellen üblich, verfügt
auch das digitale Modell über umfangreiche benutzerdefinierbare
Zusatzfunktionen wie z.B. Passwortschutz, automatisches
Abtasten aller angeschlossenen Rechner und Bildschirmschoner.
Ebenso selbstverständlich ist die Smartboot-Funktion,
durch die alle Rechner in beliebiger Reihenfolge gebootet
werden können. AdderView DVI ist - durch die interne
Firmware und ohne jede Zusatzsoftware - kompatibel
zu allen gängigen Betriebssystemen von MS-DOS bis
hin zu Windows XP und Linux. Zur Absicherung gegen
mögliche zukünftige Änderungen in den Gerätetreibern
des Betriebssystems kann die Firmware über das serielle
Port upgegraded werden. AdderView DVI unterstützt
die Hardware-Plattformen: PC, RS6000, DEC Alpha und
SGI.
|
|
|