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Pressemitteilung - AdderView DVI

Erster KVM-Switch für DVI

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KVM goes digital
Erster KVM-Switch für den DVI-Standard

Siegburg, 16.01.2002

 
     

Siegburg / LEUNIG. Die neue Monitor-Generation spricht digital. Klassische Monitore werden immer noch analog angesteuert. Dabei wird die im Computer vorliegende digitale Bildinformation von der Grafikkarte in drei analoge Bildsignale (RGB) umgewandelt. Bei Monitoren mit Bildröhren macht dies noch Sinn - sie arbeiten intern ebenfalls analog. Flachbildschirme arbeiten jedoch völlig digital. Das analoge Signal muss also erst wieder digitalisiert werden. Der Verlust an Bildqualität bei dieser zweifachen Wandlung ist so hoch, dass die theoretisch mögliche Auflösung, Schärfe und Farbtiefe in der Praxis meist nicht mehr erzielt werden kann. Der neue Standard DVI (Digital Video Interface) überträgt die Daten vom Rechner zum Monitor ohne Qualitätsverluste. Vorerst nur bei High-End-Monitoren zu finden, wird sich DVI mittelfristig auf breiter Front durchsetzen. AdderView DVI ist der weltweit erste KVM-Switch für den DVI-Standard. in.

AdderView DVI zielt auf gehobene Anwendungen, bei denen mehrere Rechner von einem Arbeitsplatz (DVI-Monitor, Keyboard und Maus) bedient werden müssen. Die DVI-Ports des AdderView unterstützen die volle im DVI-Standard für ein einzelnes Link vorgesehene Bandbreite von 1,65 Gigahertz, das entspricht z.B. einer Auflösung von 1600 x 1200 Bildpunkten bei 60 Hertz Bildfrequenz.

Die Maus- und Tastatur-Anschlüsse sind PS/2-kompatibel und "intelligent". Sie unterstützen alle gängigen Maustypen, auch Wheel-Mäuse. Wie bei allen AdderView-Modellen gibt es eine Vielfalt von Anwahlmethoden für den gewünschten Zielrechner: Durch einen Taster auf der Frontseite des Gerätes, durch benutzerdefinierbare HotKeys, 3-Tasten-Maus, eine optionale Fernbedienung oder über die eingebaute serielle Schnittstelle. Diese Schnittstelle nach V.24 wird auch verwendet, um die interne Firmware upzugraden oder mehrere Geräte miteinander zu koppeln. Letzteres ist interessant für Anwendungen mit mehreren Grafikkarten und Monitoren je Rechner (sog. Multi-Head oder Multi-Screen Anwendungen). Dabei lassen sich sowohl mehrere AdderView DVI als auch für gemischten Betrieb analoge AdderView GEM beliebig miteinander synchronisieren.

Wie bei allen AdderView-Modellen üblich, verfügt auch das digitale Modell über umfangreiche benutzerdefinierbare Zusatzfunktionen wie z.B. Passwortschutz, automatisches Abtasten aller angeschlossenen Rechner und Bildschirmschoner. Ebenso selbstverständlich ist die Smartboot-Funktion, durch die alle Rechner in beliebiger Reihenfolge gebootet werden können. AdderView DVI ist - durch die interne Firmware und ohne jede Zusatzsoftware - kompatibel zu allen gängigen Betriebssystemen von MS-DOS bis hin zu Windows XP und Linux. Zur Absicherung gegen mögliche zukünftige Änderungen in den Gerätetreibern des Betriebssystems kann die Firmware über das serielle Port upgegraded werden. AdderView DVI unterstützt die Hardware-Plattformen: PC, RS6000, DEC Alpha und SGI.

   
     

Hintergrund
Die Übertragung der Daten vom Computer zum angeschlossenen Monitor ist eine der letzten "analogen Bastionen" in der IT-Welt und wird immer mehr zum Schwachpunkt. Warum? Die immer grösser werdende Auflösung und Bildwiederholrate erfordert immer grössere Bandbreiten sowie immer schnellere und aufwendigere Digital/Analogwandler (sog. DACs), die zudem noch immer präziser werden müssen. Hinzu kommt, dass die durchaus üblichen Farbtiefen von 24 Bit und mehr auf analogem Weg kaum noch realisierbar sind. In 1999 hat IBM einen QXGA TFT-Monitor ( Quad XGA) mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Punkten vorgestellt. Eine solche Auflösung ist ebenfalls auf analogem Wege nicht mehr befriedigend zu erzielen. Heute ist man schon bei Auflösungen von 3840x2400.

Mehr dazu in einem WhitePaper über den DVI-Standard [doc, 200 Kbyte]

   
     
Für die Redaktionen:

LEUNIG GmbH
Das 1980 von Peter Leunig gegründete Siegburger Unternehmen LEUNIG GmbH hat sich als Technologieführer bei den PC-Schnittstellen und bei der Datenübertragung einen Namen gemacht. Das nach ISO 9001 zertifizierte Qualitätsunternehmen entwickelt und vertreibt Produkte für höchste Ansprüche im Bereich zeit- und sicherheitskritischer Anwendungen. LEUNG entwickelt in Zusammenarbeit mit strategischen Partnern in Europa, Nordamerika und Fernost Lösungen für die Industrie und für Finanzdienstleister.

   
     
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