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Siegburg - Siegburg - Die Siegburger LEUNIG GmbH
schützt Provider und andere Betreiber von Servern
und Serverfarmen vor den unangenehmen Folgen (zu)
langer Systemausfälle. Das modulare Master/Slave-Remote-Reboot-System
"ePowerSwitch-M/S" gibt Anwendern die Möglichkeit,
den Betrieb von bis zu 40 Systemen - Servern, Routern
etc. - per Browser und IP-Adresse rund um die Uhr
zu überwachen. Mehr noch: Der Anwender kann jedes
einzelne System "aus der Ferne" ein- oder ausschalten;
er kann also beispielsweise im Falle eines Systemabsturzes
ein sofortiges Rebooting anstoßen. Und er kann bestimmte
Funktionen automatisieren.
Der ePowerSwitch-M/S ist eine Weiterentwicklung,
zu der die Siegburger von mehreren Kunden angeregt
worden waren. Diese Kunden sind mit der bisher (und
auch weiterhin) von LEUNIG angebotenen "Netzschalterleiste"
namens ePowerSwitch zufrieden, wollen aber mehr als
die vier Geräte anschließen, die der ePowerSwitch
kontrollieren kann. Der neue ePowerSwitch-M/S ist
ausschließlich als Rack-Version (1 HE) erhältlich.
Da er pro Master- bzw. Slave-Einheit über doppelt
so viele Anschlüsse (nämlich acht) wie der bisherige
ePowerSwitch verfügt, trägt er zur wirtschaftlichen
Nutzung verfügbarer Rack-Kapazität bei und empfiehlt
sich als Schaltelement für sehr große Serverfarmen
und umfangreiche Parallelrechner-Installationen.
An Stelle von Steckdosen verwendet der ePowerSwitch-M/S
die international verbreiteten so genannten Kaltgerätebuchsen
nach IEC320 (bekannt auch bei PC-Equipment). Jede
dieser Buchsen lässt sich durch ein Passwort schützen.
Das Master-Modul von ePowerSwitch-M/S ist neben den
acht 230-Volt-Buchsen mit einem Netzwerkanschluss
ausgerüstet. Dafür, dass der ePowerSwitch-M/S per
Ethernet bzw. Internet adressiert werden kann, sorgt
der eingebaute Webserver. Die Webseite des ePowerSwitch-M/S
zeigt die aktuellen remote änderbaren Schaltzustände
der angeschlossenen Geräte an. Ebenso verfügt ePowerSwitch
über eine serielle Schnittstelle. Über diese lassen
sich bis zu vier Slave-Module mit je acht weiteren
Schaltausgängen kaskadieren. Das zu der entsprechenden
Daisy-Chain-Kopplung benötigte Kabel gehört zum Lieferumfang.
Damit sind die Voraussetzungen gegeben, dass der
Anwender über die eine IP-Adresse des ePowerSwitch-M/S
bis zu 40 angeschlossene Geräte schalten/kontrollieren
kann. Dabei kann er an jede Einheit Verbraucher mit
bis zu 10 Ampere anschalten, das heißt das Gesamtsystem
kann einen Schaltstrom von (ungewöhnlich hohen) 50
Ampere bzw. 11.500 Watt erreichen. Auch das zentrale
Management solcher Systemumgebungen gestaltet sich
jetzt deutlich einfacher, nicht zuletzt weil der ePowerSwitch-M/S
die Zahl der für die Geräteüberwachung notwendigen
IP-Adressen spürbar senkt. Zudem hat sich der Preis
pro überwachtem Gerät verringert.
Bei der Installation des ePowerSwitch-M/S genügt
das Konfigurieren von IP-Adresse und Passwort. Außer
den individuellen Bezeichnungen für die einzelnen
Steckdosen ist auch eine Bezeichnung für das Gerät
als Ganzes empfehlenswert. Wer nicht über das Netzwerk
arbeiten möchte, kann auf die serielle V.24-Schnittstelle
des ePowerSwitch Slave zurückgreifen und diese direkt
mit einem PC verbinden. Er kann auf diese Weise unter
Nutzung eines im ePowerSwitch Slave implementierten
einfachen seriellen Protokolls selbstentwickelte Applikationen
einsetzen, die Automatisierungs-aufgaben übernehmen.
Das Programmieren dieser Applikationen kann in jeder
Sprache erfolgen, die die serielle Schnittstelle anspricht.
Bis zu vier ePowerSwitch Slaves lassen sich so kaskadieren
und von einem PC/Server aus kontrollieren.
Der ePowerSwitch-M/S ist, wie erwähnt, technologisch
eine Weiterentwicklung des bisherigen ePowerSwitch.
Ein Unterschied zwischen den beiden LEUNIG-Systemen
besteht darin, dass der bisherige ePowerSwitch - wahlweise
als Steckdosenleiste mit Wandhalterung oder als 19-Zoll-Rack-Version
lieferbar - mit Steckdosen ausgestattet ist, die neben
der in vielen Ländern einsetzbaren SCHUKO-Version
auch als Länder-Varianten für die Schweiz, Frankreich/Belgien
und Großbritannien ausgeführt sein können.
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