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Zu einer KVM-Kabelverbindung gehören mindestens drei
einzelne Kabel: nämlich ein Monitorkabel und je ein
PS/2-Kabel für Maus und Tastatur. Generell ist
der Umgang mit herkömmlichen KVM-Kabeln problematisch
- und das aus mehreren Gründen:
- Das Monitorkabel muss sehr hochwertig sein und
benötigt unter anderem einen dop-pelten Schirm. Dadurch
fällt es in aller Regel ziemlich dick und wenig biegsam
aus.
- Marktübliche PS/2-Kabel sind zwar dünn, haben
aber nur einen einfachen Schirm und sind dadurch in
der Länge begrenzt.
- Verlegt man die oben genannten
drei Kabel einzeln, so ergibt sich ein unzumutbares
Kabelgewirr.
- Benutzt man statt dessen ein
sogenanntes Kombikabel (in dem PS/2- und Monitorkabel
einfach "zusammengeklebt" sind), so erhält man eine
bessere Übersichtlichkeit diese aber um den Preis
einer noch schlechterer Biegsamkeit.
- Die bei einem solchen Kombikabel
besonders hohen Biegekräfte verursachen häufig ein
ungewolltes Herausziehen der PS/2-Stecker aus der
Buchse.
- Je mehr KVM-Switches in einem
Rack montiert sind (die Zahl der Server pro Rack
immer noch weiter an), umso sperriger, voluminöser
und anfälliger ist die Verkabelung.
LEUNIG hat deshalb ein "Kombi-Rundkabel" entwickelt,
das mit den oben aufgeführten Problemen Schluss macht.
Das Rundkabel - nicht dicker, aber flexibler als ein
normales Monitorkabel - fasst PS/2- und Monitorkabel
zusammen. Sein doppelter Schirm umschließt auch die
PS/2-Adern. Dadurch können diese Adern gegenüber den
handelsüblichen Kabeln deutlich größere Längen aufweisen.
Die vom Rundkabel gebotene Videoqualität (Band-breite)
ist bis zu einer Distanz von 15 Metern hervorragend,
bei 20 Metern gut. Die Funktionen sind auch bei 45 Metern
Abstand noch messbar vorhanden. Das Kabel ist zudem
optimiert für den Einsatz in Serverräumen mit hoher
elektromagnetischer Einstreuung. |
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