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Zugriff über LAN/WAN oder Direkteinwahl
AdderLink IP wird im Normalfall über das
Ethernet betrieben. Wenn im Netzwerk nichts mehr geht,
können die Server über ein anschließbares
Analog- oder ISDN-Modem immer noch erreicht werden.
Oder ein Administrator kann mal eben von zu Hause
"nach dem Rechten schauen". Einfache Erstinstallation und Konfiguration
Einfache Installation hatte hohe Priorität. Dem
Administrator sollte es möglich sein, innerhalb
von 20 Minuten das Gerät auszupacken, kennen
zu lernen und fertig zu konfigurieren. Das gilt besonders
für die Security. Optimal an die Bedürfnisse
angepasste Sicherheitseinstellungen sind nur dann
erzielbar, wenn die Bedienung einfach und übersichtlich
ist. Die Erstkonfiguration erfolgt über OSD Menü
und die lokale Konsole. Einfache Nutzung durch den User
Nach dem Einloggen gelangt der Benutzer auf das Viewer-Fenster.
Hier sieht er den Bildschirm seines Default-Rechners
und hat von diesem Fenster aus Zugriff auf alle für
diese Session wichtigen Steuermenüs. So kann
er z.B. von hieraus einen anderen, für ihn freigegebenen
Server einfach über Pulldown Menü anwählen
und ihn ggf. durch einen Mausklick durch Abschalten
der Stromversorgung neu starten. Erstmals wurden der
Serverbildschirm und alle für eine Session nötigen
Parameter in einem Fenster dargestellt.
Überzeugen Sie sich selbst Live:
Online-Demo. Vier gleichzeitige User
Bis zu vier Remote User können gleichzeitig am
gleichen Server arbeiten - z.B. um ein Problem zu
diskutieren oder gemeinsam zu beheben. Ein User kann
aber auch jederzeit den sog. "Private Mode"
einschalten, wenn ihm keiner über die Schulter
sehen soll.
Alle 4 User haben eine eigene, an die jeweils verfügbare
Bandbreite automatisch angepasste Bildschirm-Qualität
und -Geschwindigkeit.
Wahl des Viewers
Jeder Remote Administrator kann jederzeit wählen,
ob er mit einem Java-fähigen Browser oder einem
VNC-Viewer arbeiten möchte. Es können sogar
mehrere Benutzer gleichzeitig von unterschiedlichen
Plattformen auf denselben AdderLink IP zu greifen.
Der VNC-Viewer ist schneller, sicherer und liefert
eine bessere Bildschirmqualität. Er kann jederzeit
per Browser aus dem AdderLink heruntergeladen werden
und direkt (ohne Installation) gestartet werden. VNC
VNC (Virtual Network Computing) ist ein weltweit millionenfach
eingesetzter de-facto Standard, der zudem auch Public
Domain war. VNC ist wirklich Plattform übergreifend,
kompakt, völlig einfach zu installieren und schnell.
Es hatte bislang jedoch Sicherheitsschwächen.
Ebenso bedurfte es einer Software, die auf dem Server
installiert werden musste.
VNC wurde 1998 von AT&T Cambrige erfunden und
wird dort ständig weiterentwickelt. Die betreffende
Entwicklergruppe gründete 2002 eine eigene Firma:
RealVNC Inc. Die Väter des VNC entwickelten eine
völlig überarbeite, einzigartige Sicherheitsarchitektur
für derartige Anwendungen: Das "Secure VNC".
AdderLink IP entstand in enger Zusammenarbeit von
Adder mit dieser Firma. Erstmals wurde hier die serversseitige
Secure VNC in eine dafür optimierte KVM-Hardware
integriert.
Mehr dazu ..
Vorteile:
Bei herkömmlichen VNC-Lösungen muss eine
Software auf den Servern installiert werden. Dies
frisst erhebliche Prozessor-Leistung (besonders bei
hohen Sicherheitsstufen) und bedeutet vor allem: Fernzugriff
beim Serverstart ist erst dann möglich, wenn
diese Software geladen wurde. Ein Zugriff von Anfang
an (sog. BIOS-Level Support) - z.B. zur Änderung
des BIOS-Setup - ist nicht möglich. Beim AdderLink IP
läuft die Server-Software nicht auf dem Server,
sondern im AdderLink. Das entlastet den Server und
läuft wesentlich schneller, denn der AdderLink
IP verfügt über einen dafür hochoptimierten
RISC-Prozessor. Und auf den Servern braucht überhaupt
keine Software installiert werden. Das bedeutet ein
Höchstmaß an Flexibilität und Plattformunabhängigkeit.
Sicherheit
Die Sicherheitsarchitektur des Adderlink ist überragend
- siehe
Whitepaper
(englisch) . AdderLink beinhaltet ein von den
Vätern des VNC (RealVNC) völlig neu überarbeitetes
Sicherheitskonzept (Secure VNC). Doch was nützt
die beste Sicherheit, wenn bei der Konfiguration auch
der geübte Verantwortliche wegen Unübersichtlichkeit
genervt eine unangemessen hohe oder niedrige Einstellung
wählt. Darum wurde beim AdderLink IP auf eine
besonders einfache und übersichtliche Konfiguration
der Security-Parameter geachtet.
Flexible Erweiterung
AdderLink ist mit KVM-Switchen aller namhaften Hersteller
kombinierbar. Besonders komfortabel ist die Konfiguration
im Zusammenhang mit Adder-Switchen.
Wenn die Anzahl gleichzeitiger Nutzer, die auf unterschiedliche
Server zugreifen sollen, erhöht werden soll,
wird einfach ein weiterer AdderLink IP dazugenommen.
Durch den lokalen Konsolen-Anschluss (der übrigens
auch für KVM-Switche verwendet werden kann) gehen
dabei keine lokalen Ports verloren. Nahtlose Zusammenarbeit durch "Port Direct"
Durch die neue "Port Direct" Technologie
kommuniziert der AdderLink IP direkt mit den angeschlossenen
KVM-Switches und umgekehrt. Der KVM-Switch meldet
dem AdderLink IP eine Liste aller angeschlossenen
Rechner mit deren wichtigsten Parametern: Bildschirmeinstellungen,
Maus-Position etc. Dieser trägt sie in seine
Host-Liste ein. Daraus ergeben sich viele Vorteile, die man sonst
allenfalls in integrierten Lösungen aus KVM-Switch
und IP-Extendern findet:
- Die Kombination verhält
sich wie ein einziges Gerät und ist dadurch
wesentlich einfacher zu konfigurieren. Beispielsweise
müssen keine Hot-Key-Sequenzen für alle
angeschlossenen Rechner eingetragen werden
- Beim Umschalten zwischen den
Rechnern ist die Mausposition und Videoeinstellung
stets korrekt und muss nicht neu synchronisiert
werden - unabhängig davon, ob die Umschaltung
durch den AdderLink IP, das OSD-Menü des Switches
oder die Tasten am Gerät erfolgte und unabhängig
davon, ob jemand Anderes - lokal oder remote - inzwischen
die Einstellung geändert hat
- Es wird verhindert, dass sich
ein Remote User über Hot-Keys oder Maussteuerung
auf Server schaltet, für die er keine Berechtigung
hat
Das Alles funktioniert auch in der Kaskadierung mit
den KVM-Switches
AdderView
Matrix und
SmartView
XPro (ab Oktober 2005). Kompatibilität
- Video: Unterstützt PC,
Sun und MAC Video-Modes bis zu 1280 x 1024 x 75
Hz.
- Plattformen: PC, Sun (USB
& PS/2), MAC (USB), RS/6000, Alpha und SGI (PS/2
oder mit entsprechendem Adapter)
- Mäuse: 2-Button, 3-Button,
Wheel, IntelliMouse (3-Button und Wheel), IntelliMouse
Explorer (5-Button und Wheel)
- Keyboards: Keyboard Mode 2
und 3, variable Typematic make/make-break Keyfunctions
- Betriebssysteme: Windows 3x,
95, 98, ME, NT, 2000, 2003, XP sowie DOS, Linux,
Unix, BSD, Sun OS, MAC OS, Netware etc.
- VNC: AT&T 3.3.3 aufwärts,
RealVNC 3.3.4 aufwärts, Third-party Viewer,
RealVNC 4.0 (höchste Sicherheit)
Remote Server Restart
Im Normalfall wird ein angeschlossener Server über
die Betriebssystemoberfläche neu gestartet. Wenn
dies mal nicht gehen sollte, weil sich der betreffende
Server aufgehängt hat, bietet der AdderLink IP
einen seriellen Anschluss für "Remote Power
Switches", mit denen die Stromversorgung für
den Server aus- und eingeschaltet werden kann. Standardmäßig
ist hier der ePowerSwitch
M/S oder ePowerSwitch
X vorgesehen, mit denen bis zu 136 Server, Router
etc. direkt von der Benutzeroberfläche des AdderLink
IP geschaltet werden können. Es lassen sich auch
andere Geräte mit serieller Ansteuerung konfigurieren.
On-Line Demo
Hier die Zugangsdaten zur Online-Demo des AdderLink
IP Extenders. IP-Adresse 217.76.100.216
Username = Leunig
Password = alip53721
Bei dieser Demo erreichen Sie einen AdderLink-IP Extender,
der in unserem Hause installiert ist und an den über
einen KVM-Switch zwei Rechner angeschlossen sind.
Zusätzlich ist am AdderLink-IP Extender noch ein ePowerSwitch
angeschlossen, über den Sie die angeschlossenen Rechner
ein- / aus- schalten können. | |