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Allgemeines
Braucht man zum Bedienen des ePowerSwitch
eine spezielle Software?
Nein, ein x-beliebiger, grafikfähiger Browser
(z.B. Internet-Explorer, Netscape etc.) reicht
aus. Lediglich zum Konfigurieren des ePowerSwitch
braucht man ggf. die beiliegende Software. Man
kann ihn aber auch über ein x-beliebiges
Terminalprogramm konfigurieren.
Wie wird der ePowerSwitch konfiguriert?
Die Geräte können wie folgt konfiguriert
werden:
- Über die serielle
Schnittstelle mit einem beliebigen Terminal-Programm
- Über den "ePowerSwitch-Finder"
- ein Windows-Programm, das alle ePowerSwitches
im lokalen Netzt findet und deren Konfiguration
ermöglicht. Diese Funktion ist aus Sicherheitsgründen
abschaltbar
- Über eine Browser-basierte
interne Webseite. Diese Funktion ist aus Sicherheitsgründen
abschaltbar
Kann man außer dem Standard-HTTP-Port
80 auch ein anderes Port konfigurieren?
Ja, man kann jedes beliebige Port einstellen.
Was passiert bei einem Stromausfall?
Der ePowerSwitch merkt sich die Schaltzustände
der angeschlossenen Geräte. Nach einem
Stromausfall stellt er den letzten Zustand wieder
her. Dabei schaltet er die einzelnen Geräte
kurz verzögert nacheinander - um Einschaltspitzen
zu vermeiden.
Neuere ePowerSwitche (mit der Bezeichnung "Guard")
gestatten außerdem das Einstellen eines
festen Zustandes nach Stromausfall: "Wie
vorher", "Aus" oder "Ein".
Manche Server sind nach Stromunterbrechung
abgeschaltet - was tun?
Dafür müsste es im BIOS eine Einstellmöglichkeit
geben. Leider sieht das bei jedem BIOS anders
aus. Suchen Sie nach:
- "PWRON after PWR-Fail" oder
- "Power Loss Recovery" oder
- "Power Failure Recovery" oder ähnlichem
Da gibt es dann "Always On" oder so
ähnlich. Wählen Sie diese Option.
Wie lang dürfen die seriellen Kabel
zum PC sein?
Aus EMV-Gründen ist die Länge auf
3 Meter begrenzt. Das heißt nicht, dass
größere Längen in vielen Fällen
nicht trotzdem funktionieren. Wir können
das jedoch nicht befürworten oder garantieren.
Es hängt auch sehr stark von den Kabeln
und den Umgebungsbedingungen ab.
Hinweise:
- Beim ePowerSwitch-M/S
muss jeweils die Summe aller Einzelkabel gerechnet
werden
- Bei serieller Ansteuerung
von
ePowerSwitch
X Satellten vom PC aus (oder anderem seriellen
Gerät) gilt die Beschschränkung
auf ca. 3-10 Meter nur für das Kabel
vom bis zum ersten Slave.
Haben die ePowerSwitches inen eingbauten
Timer?
Nur die ePowerSwitch X Serie hat eine Timerfunktion.
Für die anderen Geräte kann man dies
mit einem selbstgeschriebenen Programm realisieren.
Ein Beispiel dafür findet man hier
auf der Webseite von Dr. Ulrich Wild.
.Ansteuerung
über Modem
Wie funktioniert das?
Im ePowerSwitch ist auf der seriellen Schnittstelle
einen Dialog mit einem Terminal-Programm integriert,
welches normalerweise auf einem PC läuft.
So lässt sich der ePowerSwitch konfigurieren
und auch schalten. Diese Kommunikation kann
auch über ein Modem am ePowerSwitch und
ein Modem an einem remote PC erfolgen, auf dem
ein Terminalprogramm läuft.
Was ist dabei zu beachten?
- ePowerSwitch macht keinen Hardware-Handshake
mit dem Modem. Es ist also ein spezielles
Kabel erforderlich, welches die entsprechenden
Signaleingänge des Modems bedient.
Ein solche Kabel gibt es bei uns unter der
Bezeichnung WV PP DS 642 (Modem mit 25-pol
Buchse) oder WV PP DS 643 (Modem mit 9-pol
Buchse).
- Das lokale Modem muss konfiguriert werden
auf: 9600 Baud, 8 Daten-Bits, 1 Stop-Bit,
No Parity. Dazu schließt man am besten
das Modem an einen PC an, startet ein Terminal
Programm, konfiguriert dieses auf 9600 Baud,
8 Daten-Bits,1 Stop-Bit, No Parity und nimmt
Verbindung mit dem Modem auf. Das Modem lernt
dann die aktuelle Einstellung. Anschließend
gibt man das Kommando "ATS0=1&W".
Dies speichert die aktuelle Einstellung im
Modem permanent.
- Das remote Modem muss ebenfalls konfiguriert
wenden auf: 9600 Baud, 8 Daten-Bits, 1 Stop-Bit,
No Parity. Das macht man von dem Terminal-Programm
des remote PCs.
Wie sieht es dann mit der Security aus?
Das Modem sollte entsprechende Security Features
haben wie: Passwort und/oder Call-Back. Wir
empfehlen z.B. das BM-1000 Pro von
Blatzheim.
Mit welchen ePowerSwitchen geht das mit
der Modemeinwahl?
Mit ePowerSwitch M8, ePowerSwitch-8 Guard, ePowerSwitch
D4, ePowerSwitch-4 (alle Varianten). Es geht
mit allen Modellen, die über ein Terminal-Programm
konfigurierbar sind.
Ist dazu ein Software Upgrade nötig?
Nein.
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Guard-Funktion
Was ist die Guard-Funktion?
Die Guard-Funktion ist eine (abschaltbare) Zusatzfunktion
. Die Guard-Funktion überprüft ständig
die angeschlossenen Server über die Ethernet-Verbindung.
Erkennt die Guard-Funktion, dass der angeschlossene
Server abgestürzt ist, schaltet sie diesem den
Strom ab und bootet ihn automatisch neu. Dabei
werden Reaktionszeiten erreicht, wie sie selbst
bei ständiger "bemannter" Überwachung kaum zu
erzielen sind. Somit ist eine optimale und vorhersehbare
Verfügbarkeit garantiert. Zur Erkennung der
Funktionstüchtigkeit des Servers geht der ePowerSwitch
Guard nach den gleichen Methoden vor wie menschliche
Administratoren: "Ping" und "Port Scan".
Wie verhindert man, dass ein Server fälschlicherweise
neu gebootet wird?
Es ist für jeden angeschlossenen Server
getrennt einstellbar:
- Ob man mit Ping und/oder
Port Scan arbeiten will
- Das Intervall der Abfrage
- z.B. alle 10 Sekunden
- Wieviele erfolglose
Abfragen (ohne Antwort) zu einem Neustart
des Servers führen sollen
- Eine anschließende,
zusätzliche Wartezeit
- Wieviel Zeit man dem
Server nach dem Neustart gibt, ehe die Guard-Funktion
wieder einsetzt
Man kann also selbst bestimmen, wie "scharf"
die Erkennung für den Absturz gemacht wird.
Wie sicher ist die Erkennung eines Absturzes?
Nun, da ist die Frage: Was heißt Absturz?
Die Guard-Funktion kann z.B. nicht erkennen,
ob eine Applikation "abgestürzt"
ist. Andererseits deutet das plötzliche
Nichtanworten auf einem Port oder gar auf einen
Ping schon auf eine elementare Störung
des Systems.
ePowerSwitch M/S
Beim Master/Slave-Betrieb - wie funktioniert
die Anwahl der Geräte?
Sie geben nur das entsprechende Passwort ein
und werden an das Gerät weitergeleitet.
Ist das ein Administrator-Passwort, so sehen
Sie alle acht Anschlüsse und können
sie steuern. Ist das Passwort nur für eine
bestimmte Steckdose (im Master oder irgendeinem
Slave), so werden Sie auf genau diese Steckdose
geführt und können nur diese sehen
und bedienen.
Beim Master/Slave-Betrieb - was passiert,
wenn der Master ausfällt oder stromlos
wird?
Die Slaves behalten den letzten Schaltzustand
bei. Sie sind dann jedoch nicht mehr steuerbar.
Beim Master/Slave-Betrieb - was passiert,
wenn einer der Slaves ausfällt oder stromlos
wird?
Sowohl der Master wie auch die anderen Slaves
bleiben voll funktionstüchtig
ePowerSwitch X
Wie lang kann die Entfernug zwischen Master
und den Satellites sein?
Der X Control Bus verwendet die strörungsarme
serielle RS 484 Schnittstelle, die theoretisch
über 1200 Meter gehen kann. In der Praxis
wird die maximale Entfernung jedoch von 2 Faktoren
begrenzt:
1) Erdpotential-Unterschiede zwischen den Geräten
Hier lässt die RS 485 Spannungsdifferenzen
von -7 Volt bis +12 Volt zu. Hier kommt es nicht
so sehr auf die Kabellängen an sondern
auf die Qualität der Elektroverkabelung.
2) Elektromagnetische Störungen entlang
der Verkabelung
Wie verkabelt man die Verbindung zwischen
Master und Satellites?
Im einfachsten Fall durch simples, ungeschirmtes
4-adriges Telefonkabel. Man kann dabei die bestehende
Telefonverkabelung nutzen. Bei größeren
Installationen und Kabellängen ist es eleganter,
flexibler und sicherer, die bestehende Ethernet
Verkabelung zu nehmen (CAT5/CAT6) - ggf. über
Patchfelder.
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