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Beispiel Guard Funktion (Port
Scan)
Angenommen, Sie wollen einen Web-Server überwachen
und neu starten wenn er abgestürzt ist. Das kann
man mit Ping machen, aber der Port Scan ist spezifischer.
Nehmen wir hier z.B. Port 80.
| Definieren Sie dafür eine neue
"Rule". Geben Sie ihr einen Namen z.B.
"Scan & Cycle Server 12". Wählen
Sie den Typ "Scan Monitoring Rule".
Geben Sie die IP Adresse des zu überprüfenden
Servers und die Port Nummer 80 ein. Unter "Interval
between Requests" legen Sie fest, in welchen
Intervallen der Server abgefragt wird. Unter "Number
of unsuccessful Requests before Action" legen
Sie fest, nach welcher Anzahl erfolgloser Port
Scans hintereinander der Server neu gebootet werden
soll. Faustregel ist: Je niedriger diese beiden
Werte, um so größer die Gefahr, den
Server fälschlich als abgestürzt zu
erkennen - je höher diese Werte, umso länger
dauert es, ehe der Server wieder verfügbar
ist. Tragen Sie in diesem Beispiel ein Intervall
von 40 Sekunden, und eine Anzahl von 8 erfolglosen
Scans ein. | 
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Jetzt muss noch unter "Delay before First Request
after Power Up" festgelegt werden, wie lange
der Server maximal(!) braucht, bis der betreffende
Dienst wieder verfügbar ist und die Abfrage neu
beginnen soll. Diese Zeit sollte man großzügig
halten, wenn der Server nicht "hochverfügbar"
sein muss. In unserem Beispiel geben Sie 300 Sekunden
ein. Jetzt legen Sie fest, welche Aktionen beim Restart
ausgeführt werden sollen. Klicken Sie auf die
Checkbox "Set Power Outlet" und wählen
Sie aus einem Pulldown-Menu die Steckdose, an der
der Server hängt - in diesem Fall die Steckdose
7 im Satellite 1 - also "S17". Bei "To"
wählen Sie "Restart" und geben die
Dauer ein, für die der Server ausgeschaltet bleiben
soll oder belassen den Default Wert bei 10 Sekunden.
Jetzt wollen Sie noch einen Eintrag im Syslog Server
generieren. Klicken Sie dazu auf die Checkbox "Send
Syslog Message" und wählen die entprechenden
Parameter. Der Webmaster soll auch sofort informiert
werden. Klicken Sie dazu auf die Checkbox "Mail
to" und geben seine E-Mail Adresse ein.
Anmerkung:
Es kann durchaus sinnvoll sein, mit mehreren Rules
unterschiedliche, wichtige Dienste (Ports) auf einem
Server zu überwachen. Beispiel Scheduler
Angenommen, Sie wollen eine Gruppe von Geräten
(Rechner, Drucker, Terminals etc.) nur während
der Arbeitszeit eingeschaltet lassen.
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1. Definieren Sie zum morgendlichen Einschalten
eine neue "Rule". Geben Sie ihr einen
Namen z.B. "Only work hours". Angenommen,
es ist die Gruppe 02, Wählen Sie den Typ
"Scheduler Rule". Bei "Start"
geben Sie 7:45 ein. Bei "Every" checken
Sie die Boxen für Montag bis Freitag. Jetzt
klicken Sie "Set Group", wählen
Group 2 und wählen im "To" Feld
den Wert "on". 2. Die Rule zum abendlichen Abschalten funktioniert
analog dazu. | 
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Annmerkung: Die zeitgesteuerte Steuerung ist nur
zum Zeitpunkt der Schaltung wirksam und kann jederzeit
manuell wieder geändert werden. Darum können
Sie in diesem Beispiel die Abschaltung auch am Wochende
wirksam werden lassen, z.B. falls jemand am Wochenende
ein Gerät eingeschaltet und vergessen hat. Beispiel Rack Management Temperatur
Angenommen, Sie wollen die Temperatur (Sensor
4) in einem Rack überwachen und bei Überhitzung
automatische Gegenmaßnahmen einleiten.
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1. Steigt die Temperatur über 30°C,
dann soll ein Zusatzlüfter eingeschaltet
werden. Dieser wird durch Ausgangskontakt 1
gesteuert. Definieren Sie dafür eine neue
"Rule". Geben Sie ihr einen Namen
z.B. "Rack 4 >30°C". Wählen
Sie den Typ "Environment Rule", wählen
den Sensor 4 und "Temperature". Klicken
Sie dann auf "Higher than" und geben
"30" in das Temperaturfeld ein. Im Bereich Type of Action klicken Sie auf die
Checkbox "Set Dry Contact", wählen
Kontakt 01 und "Closed". Sie könnten
jetzt noch eine Message der Severity z.B. "Notice"
an den Syslog senden. | 
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2. Bei 27°C soll der Zusatzlüfter wieder
abgeschaltet werden. Definieren Sie dafür eine
neue Rule; z.B. "Rack 4 <27°C". Das
Vorgehen ist ganz ähnlich, nur dass Sie hier
"Lower than" und "27°" eingeben
und den Kontakt 1 wieder auf "open" setzen. 3. Angenommen, die Temperatur im Schrank steigt trotz
Maßname 1. über 40°C und Sie wollen
als weitere Maßnahme ein paar weniger wichtige
Geräte im Schrank abschalten. Zuvor haben Sie
für diese Geräte eine Gruppe definiert,
z.B.Gruppe 02. Weiterhin wollen sie eine Alarmklingel
für 30 Sekunden leuten lassen. Definieren Sie dafür eine neue "Rule".
Geben Sie ihr einen Namen z.B. "Rack 4 >40°C".
Wählen Sie den Typ "Environment Rule",
wählen den Sensor 4 und "Temperature".
Klicken Sie dann auf "Higher than" und geben
"40" in das Temperaturfeld ein. Klicken
Sie auf die Chekbox "Set Group" und wählen
Sie Gruppe 3 aus und im Feld "To" wählen
Sie "Off".
Für die Alarmklingel klicken Sie auf die Checkbox
"Set Dry Contact", wählen Kontakt 02
und "Pulse closed". Sie könnten jetzt
noch eine Message der Severity z.B. "Warning"
an den Syslog und ein E-Mail an eine bestimmte Person
senden. In diesem Beispiel sollen die abgeschalteten Geräte
wiede manuall hochgefahren werden. Sonst bräuchten
Sie noch eine Rule um sie wieder automatisch einzuschalten.
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